POL-GE: Gemeinsame Pressemitteilung der Polizei Gelsenkirchen, der Stadt Gelsenkirchen, der Finanzbehörde und des Hauptzollamtes Dortmund:

Gelsenkirchen (ots) – Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung der organisierten Clan- und Bandenkriminalität

Zahlreiche Objekte im Gelsenkirchener Stadtgebiet sind am Samstag, den 12.01.2019, in einer großangelegten Aktion der Polizei, der Stadt Gelsenkirchen, der Finanzbehörde und dem Hauptzollamt Dortmund kontrolliert worden. Dabei bündelten die beteiligten Behörden ab 21 Uhr ihre Kräfte, um alle rechtlichen Mittel gegen die organisierte Clan- und Bandenkriminalität auszuschöpfen. So wurden bis Sonntag, 02:30 Uhr, neben Shisha-Bars, Gaststätten und Kulturvereine im Gelsenkirchener Stadtgebiet in den Fokus genommen. Wie bei den Einsätzen im Rahmen des Projektes GEOS („Gemeinsam für Ordnung und Sicherheit“), bei denen die Gelsenkirchener Polizei und ihre Ordnungspartner bereits seit 2008 in regelmäßigen Abständen gemeinsame Kontrollaktionen durchführen, sollen das Sicherheitsgefühl der Gelsenkirchener Bürgerinnen und Bürger und ihre Lebensqualität durch den gestrigen Einsatz verbessert werden. Die Bekämpfung der Clankriminalität ist ein strategischer Schwerpunkt der nordrhein-westfälischen Polizei, die damit ein starkes Zeichen setzt und ihrer Null-Toleranz-Strategie Nachdruck verleiht. Neben Gelsenkirchen führten gestern fünf weitere Schwerpunktbehörden zeitgleich großangelegte Kontrollaktionen durch. Ziel der Kontrollen ist es Straftaten aus dem Phänomen der Clan-Kriminalität frühzeitig zu erkennen und diese konsequent zu verfolgen. Ein Bild vom Einsatzgeschehen am Samstag machten sich auch die Gelsenkirchener Polizeipräsidentin Frau Anne Heselhaus-Schröer und der Referatsleiter 32 „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ Herr Hans-Joachim Olbering. Beide lobten die enge Kooperation der gemeinsam agierenden Partner. „Die zuständigen Behörden haben sich bereits eng vernetzt, um kriminelle Clanstrukturen aufzubrechen und erfolgreich zu bekämpfen und werden auch in Zukunft weiter daran arbeiten“, betonte die Polizeipräsidentin. Die Ordnungspartner waren in unterschiedlichen Einsatzfeldern unterwegs. So kontrollierten die städtischen Mitarbeiter des Referats 32 „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“, der Bauaufsicht, der Feuerwehr und der Lebensmittelkontrolle, die Objekte in Hinblick auf gewerbe-, bauordnungs-, hygiene- und ausländerrechtliche Aspekte. In den Shisha-Bars wurde die Kohlenmonoxid-Konzentration gemessen, Nichtraucher- und Jugendschutz überprüft. Zwei Shisha-Bars mussten wegen deutlich erhöhter Kohlenmonoxid-Konzentrationen und davon ausgehender Gesundheitsgefahren für Beschäftigte und Gäste geschlossen werden. In drei Objekten stellten die Kontrollkräfte Wasserpfeifentabak sicher. Darüber hinaus wurde ein Kulturverein an der Bismarckstraße geschlossen.

Das Hauptzollamt Dortmund überprüfte im Rahmen der Steueraufsicht, ob Verstöße gegen die Abgabenordnung oder das Tabaksteuergesetz vorliegen. Ins Blickfeld rückte dabei auch die Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung. Mitarbeiter des Finanzamtes richteten ihren Fokus dagegen auf die ordnungsgemäße Kassenführung, um bei gravierenden Mängeln Steuerstrafverfahren einzuleiten. Die Stadtkasse vollstreckte offene Forderungen. Gemeinsam mit den städtischen Verkehrsüberwachungskräften kontrollierte die Gelsenkirchener Polizei darüber hinaus im Rahmen von Verkehrskontrollen die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer sowie den zulassungsrechtlichen Zustand ihrer Fahrzeuge. 159 Geschwindigkeitsverstöße stellten sie dabei fest. Bei fünf Fahrzeugführern waren die Verstöße so gravierend, dass sie ein Fahrverbot erhielten. Nach einem illegalen Autorennen auf der De-la-Chevallerie-Straße stellten die Behörden zwei hochwertige Pkw der Marke Mercedes-Benz sicher. Die Führerscheine beider Fahrzeugführer stellte die Polizei sicher. Bei fünf der darüber hinaus kontrollierten Fahrzeugführer nahmen die Beamten deutliche Hinweise auf den Genuss von Betäubungsmitteln wahr. Ein hinzugerufener Arzt entnahm ihnen jeweils eine Blutprobe. Die Weiterfahrt wurde ihnen untersagt. Aus der Kontrollaktion gingen 6 Strafanzeigen, davon eine wegen illegalen Glücksspiels mit einer Sicherstellung von 830 Euro-Bargeld, 194 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 95 Verwarnungsgelder hervor. Insgesamt wurden 97 Personen überprüft und durch die Polizei 14 offene Haftbefehle vollstreckt. In einem gesonderten Strafverfahren wegen „Schlüsseldienst-Wucher“ durchsuchten Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Gelsenkirchen auf Grundlage eines Durchsuchungsbeschlusses die Wohnräume eines Beschuldigten an der Johanniterstraße und stellten dort diverse Geschäftsunterlagen und elektronische Datenträger sicher.

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POL-GE: Pedelec manipuliert

Am 10.09.2018 kontrollierte die Gelsenkirchener Polizei auf der Alfred-Zingler-Straße/Uechtingstraße in Fahrtrichtung A42 einen 29-jährigen Pedelcfahrer. Dabei stellten sie fest, dass er das Pedelec aufwendig umgebaut hatte. Vier Frontscheinwerfer, Unterbodenbeleuchtungen und Speichenbeleuchtung sowie ein zusätzlich für die Beleuchtung verbauter 12000 mAH Akku in der Gepäckträgertasche sorgten für eine helle, blendende und vor allem verkehrswidrige Beleuchtung. Da er zusätzlich auch massiv am Impulsgeber für die akkuunterstütze Fahrt manipuliert hatte, betrug die motorunterstützte Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h nunmehr mehr als 50 km/h. Ein Sachverständigengutachten wird die genaue Höchstgeschwindigkeit feststellen. Dem Fahrzeugführer, der ohne Helm unterwegs war, droht nun ein Strafverfahren wegen Führen eines Kfz ohne gültige Fahrerlaubnis und Verstoß nach dem Pflichtversicherungsgesetz. Die Beamten stellten das Fahrzeug sicher. Das Fahrzeug muss nach späterer Wiederaushändigung in einen verkehrssicheren und ordnungsgemäßen Zustand zurückgebaut werden, bevor es wieder am Straßenverkehr teilnehmen darf.

 

POL-GE: Schlägerei nach Fahrradsturz

Am Sonntag, den 9.12.2018, sind gegen 17 Uhr auf der Schloßstraße in Horst ein 55-jähriger Fußgänger und ein gleichaltriger Bottroper, der auf einem unbeleuchtetem Fahrrad fuhr, zusammengestoßen. Der Radfahrer stürzte bei dieser Kollision. Als der Fußgänger ihm aufhelfen wollte, schlug der Radfahrer unvermittelt zu und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung. In der Folge warf der Radfahrer sein Fahrrad auf den Fußgänger, was zu einer Knochenabsplitterung der Hand führte. +

Als der Fußgänger mit seinem Handy die Polizei rufen wollte, Schließlich entwendete der Radfahrer dem Fußgänger ein Mobiltelefon und flüchtete mit seinem Rad in unbekannte Richtung. Polizeibeamte konnten ihn später auf Essener Stadtgebiet vorläufig in Gewahrsam nehmen. Ein erster, freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,5 Promille. Des Weiteren stellten die Beamten bei dem Beschuldigten ein Tütchen mit Betäubungsmitteln, sowie das entwendete Handy sicher.

Ergänzender Hinweis

Bei dem Fußgänger handelte es sich um einen Beamten, bei dem Täter um einen Ausländer.. Der farblich gekennzeichnete Text stand nicht in der original Polizeimeldung.

POL-GE: Mitarbeiter des Ordnungsamtes angegriffen

Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes befand sich im Rahmen seiner Tätigkeit bei der Verkehrsüberwachung an oben genannter Örtlichkeit. Er beabsichtigte einen Parkverstoß zu ahnden, als plötzlich der Nutzer dieses Fahrzeuges erschien. Dieser reagierte gleich sehr aggressiv, beschimpfte den Geschädigten lautstark und schlug ihn mit der Faust gegen die Brust. Den Fahrer erwartet nun neben dem Verwarnungsgeld für das verbotswidrige Parken auch ein Strafverfahren.

POL-GE: Versuchter Raub, Täter mit Clownsmaske

Einem 24-jährigen Fußgänger stand auf einem Verbindungsweg plötzlich ein mit einer Clownmaske maskierter Täter gegenüber, dieser forderte die Herausgabe von Geld und Telefon von ihm. Als der Geschädigte nicht sofort reagierte, wurde er geschlagen und getreten, als dieser laut um Hilfe rief, flüchtete der Täter ohne Beute gemacht zu haben.

Der Täter wurde wie folgt beschrieben: ca. 16 oder 17 Jahre alt, etwa 165cm groß, südländisches Aussehen schwarze Haare, an den Seiten kurz geschnitten, 3-Tage-Bart trug bei Tatausführung schwarze Jeans, eine schwarze Kapuzenjacke und weiße „Nike“-Schuhe (und die Clownmaske)

Hinweise auf die Tat oder den Täter nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Geburtstagsfeier endet mit Massenschlägerei in Gelsenkirchen

Im Rahmen einer türkischen Geburtstagsfeier kam es in Gelsenkirchen auf der Kirchstraße am Freitagabend (02.11.) gegen 22:17 Uhr aus bisher unbekannten Gründen zu Streitigkeiten und verschiedenen Handgreiflichkeiten unter Beteiligung einer Vielzahl der ca. 100 Gäste. Zeugen wollten auch Schussgeräusche gehört haben.

„Es wurden Kräfte aus verschiedenen Nachbarbehörden (u.a. Essen) angefordert um die zunächst unübersichtliche Lage zu bewältigen, die Parteien zu trennen und schließlich die Feierlichkeit zu beenden“, laut einem Sprecher der Polizei Gelsenkirchen am Samstag gegenüber nrw-aktuell.tv.

Vor Ort wurden, neben zahlreichen Kräften, auch Hunde der Polizei eingesetzt. Schusswaffen oder Schlagwerkzeuge konnten nicht festgestellt werden, Strafanzeigen gegen Beteiligte werden gefertigt, so der Sprecher weiter.

„Halloween-Scherz“ verursacht einen Sachschaden von über 100.000 Euro im Kreis Soest

In der Nacht zu Allerheiligen (01.11.) kam es im Kreis Soest gegen 01:30 Uhr zu einem Unfall mit hohem Sachschaden nach einem „Halloween-Scherz“. Ein 18-jähriger Fahrzeugführer befuhr zusammen mit einem 19-jährigen Beifahrer die Erwitter Straße (B1). In Höhe des Kreuzungsbereichs Erwitter Straße /Mittelhäuser Weg sprangen plötzlich mehrere Personen aus dem Straßengraben auf die Fahrbahn. Alle waren mit Clownskostümen bekleidet, wie die Polizei berichtet. Bei dem Ausweichmanöver kam das Fahrzeug ins Schleudern und überschlug sich. Der hochwertige PKW der Marke Mercedes kam anschließend auf dem Dach zu liegen. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von über 100.000 Euro. Die Insassen blieben zum Glück unverletzt. Zeugen konnten den Vorfall beobachten. Die Personen im Clownskostüm entfernten sich, ohne sich zu kümmern. Gegen diese Personen wird nun ermittelt.